top of page
Suche
  • philippchmel

8. März: Schulstreik gegen Sexismus

Schüler*innen organisieren Demo am Internationalen Frauentag in Wien

ROSA - kämpferisch.sozialistisch.feministisch


Warum streiken am 8. März?

Der 8.März, der internationale Frauentag, hat seinen Ursprung in Kämpfen von Arbeiter*innen. Jedes Jahr gibt es auch in Österreich Demos gegen Sexismus & Gewalt an Frauen. Demos sind wichtig, aber wir brauchen mehr. Streiken ist das stärkste Mittel das wir haben: Als Schüler*innen und Jugendliche, als Auszubildende, Lehrlinge und Beschäftigte. Die Regierung wird uns nichts schenken. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass ihr Profite für einige wenige wichtiger sind als unsere Gesundheit, Bildung und Sicherheit. Sexismus, LGBTQI+ Feindlichkeit, Rassismus und andere Formen von Diskriminierung sind für uns alle Alltag in diesem System. Es ist höchste Zeit, dass wir uns gemeinsam dagegen zur Wehr setzen. Um konkrete Verbesserungen zu erkämpfen braucht es eine massenhafte Bewegung und Streiks von Beschäftigten - denn wenn Kolleg*innen in den Betrieben streiken steht alles still und die Profite der Konzerne werden bedroht. Das wird heuer noch nicht möglich sein. Aber mit kleinen symbolischen Schulstreiks können wir einen Schritt in diese Richtung gehen. Wir können solche Aktionen am 8. März zum Ausgangspunkt für langfristige Organisierung und weiteren Widerstand nehmen: Zum Beispiel um uns in der Schule gegen Sexismus zu organisieren. Schulstreiks am 8. März können auch Druck auf die Gewerkschaften für Streiks in den Betrieben aufbauen!



Schule und Ausbildung

  • Für echten Gesundheitsschutz u.a. durch kleinere Klassen regelmäßige PCR-Tests und Luftfilter

  • Kein Platz für Sexismus, LGBTQI+ Feindlichkeit oder Rassismus an der Schule: Für demokratische Komitees an jeder Schule, um gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen

  • Vollumfängliche Sexualaufklärung in Bildungseinrichtungen ab dem Kindergarten - Für die volle Trennung von Kirche und Staat

  • Für demokratische Mitbestimmung statt Maturastress und Leistungsdruck: Lehrpläne, Corona-Maßnahmen und Schulalltag müssen von Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern gestaltet werden

  • Für bezahlte Praktika und Ausbildung in jeder Branche mit einem Lohn von dem man leben kann

  • Eine Job- und Lehrstellenoffensive für eine echte Zukunft für alle

  • Milliarden für Bildung statt für die Rettung von Konzernen



Gewalt an Frauen hat System

  • 228 Millionen sofort für Gewaltschutz

  • Für flächendeckende, selbstverwaltete Frauenhäuser

  • Leerstand beschlagnahmen, Immobilienkonzerne enteignen und Flächen zur Verfügung stellen für leitstbaren Wohnraum und Schutzeinrichtungen

  • Wir sind keine Objekte: Schluss mit der Vermarktung von Frauen und ihren Körpern!

  • Für umfassende Kampagnen gegen Gewalt durch Gewerkschaften in Nachbarschaften und Betrieben



Solidarisch mit "systemrelevanten" Beschäftigten

  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

  • Für drastische Lohnerhöhungen, Arbeitszeitverkürzung auf 30h beim vollem Lohn und mehr Personal

  • Für Streiks im Gesundheits, Bildungs- und Sozialbereich

  • Nicht auf dem Rücken von Frauen! Für eine öffentliche, kollektive Organisierung der Haus- und Pflegearbeit

  • Milliarden zum Ausbau des gesamten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereichs: Gesundheit statt Profite!

Streiken gegen Sexismus, Leistungsdruck und jede Form von Diskriminierung - aber wie? All die Ungleichheiten die wir erleben sind systematisch - im Kapitalismus werden immer Profite an erster Stelle stehen. Wir wollen eine Alternative dazu aufbauen. Deshalb wollen wir in den 8.März zum Streiktag machen und dafür heuer ein erstes Beispiel setzen. Das funktioniert nur demokratisch und mit Strukturen an Schulen, Unis und am Arbeitsplatz. Bau mit uns Aktionskomitees auf, fangt damit an z.B. gemeinsam an eurer Schule für den 8.März zu mobilisieren, Versammlungen zu organisieren und Forderungen zu diskutieren. Niemand kann euch verbieten an einem Schulstreik teilzunehmen und eine kritische Masse ist immer der beste Schutz vor Stress mit Lehrer*innen oder der Direktion. Mach mit bei ROSA - nur wenn wir uns organisieren können wir eine Basis legen für breite Schulstreiks gegen Sexismus. Du willst an deiner Schule etwas organisieren? Melde dich bei uns! Wir können Streikworkshops und Aktionen/Treffen gegen Sexismus an deiner Schule organisieren!

Mach mit!

ROSA ist eine sozialistisch-feministische Initiative der SLP (Sozialistische Linkspartei). Wir sind aktiv gegen Sexismus, Rassismus, LGBTQI+ Feindlichkeit und jede Form von Diskriminierung, Ungleichheit und Unterdrückung. Wir kämpfen gegen Gewalt an Frauen, Alltagssexismus und veraltete Rollenbilder. Für Milliarden für Gesundheit, Bildung und Soziales statt für Banken und Konzerne. Für höhere Löhne, Jobs, leistbaren Wohnraum und bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für alle. Es gibt keinen Kapitalismus ohne Sexismus - wir kämpfen für eine sozialistische Welt, in der Wirtschaft und Gesellschaft demokratisch, von uns allen im Interesse von Mensch und Umwelt organisiert werden. Werde Teil von ROSA und mach mit, wenn du an deiner Schule/Uni oder an deinem Arbeitsplatz/in deiner Nachbarschaft gegen Sexismus und das System dahinter aktiv werden willst! Wenn du darüber reden willst wie du mitmachen kannst, schreib uns einfach eine Nachricht auf Instagram oder komm zu unseren Treffen und Aktionen! Instagram: @rosa_oesterreich Facebook: ROSA - kämpferisch.sozialistisch.feministisch E-Mail: info@nichtmitmir.at

30 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page